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Ein internationales Forscherteam unter Leitung des Forschungsinstituts Kinderkrebs-Zentrum Hamburg und des KiTZ Hopp-Kindertumorzentrums Heidelberg hat einen bedeutenden Meilenstein in der Kinderkrebsforschung erreicht. In einer in der renommierten Fachzeitschrift Nature Genetics veröffentlichten Studie präsentieren die Wissenschaftler den weltweit umfassendsten epigenetischen Atlas von Mausmodellen für kindliche Krebserkrankungen. Die Arbeit verspricht ein besseres Verständnis der Entstehung von Hirntumoren bei Kindern und könnte neue Ansatzpunkte für gezieltere Therapien liefern. (mehr …)

Das Forschungs-Projekt REPLACE-TAM von Dr. Marius Mader, Arbeitsgruppenleiter am Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg, wird durch einen renommierten European Research Council (ERC) Starting Grant mit 1,5 Millionen Euro gefördert. (mehr …)

Das Einbringen fremder Spenderzellen per Stammzelltransplantation ins Gehirn, kann eine hochwirksame Therapie bei verschiedensten Erkrankungen sein. Doch diese Methode birgt hohe Risiken. Dr. Marius Mader hat gemeinsam mit internationalen Partnern nun einen innovativen alternativen Ansatz entwickelt. (mehr …)

Gleich zwei Forschungsprojekte am Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg erhalten bedeutende Förderzusagen. David Ghasemi, Arzt und Wissenschaftler in der Arbeitsgruppe von Prof. Ulrich Schüller, erhält Fördermittel in Höhe von insgesamt rund 460.000 Euro zur Erforschung besonders aggressiver kindlicher Tumorformen. (mehr …)

Forschende des Forschungsinstituts Kinderkrebs-Zentrum Hamburg haben eine vielversprechende neue Behandlungsmethode für eine besonders aggressive Form der akuten lymphoblastischen Leukämie (ALL) entwickelt, die sogenannte Philadelphia-ähnliche ALL (Ph-like ALL). Diese Leukämie tritt vor allem bei älteren Kindern und jungen Erwachsenen auf und gilt bislang als schwer behandelbar. (mehr …)

+++Das Bewerbungsverfahren für 2025 ist abgeschlossen.+++

Die Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e. V. schreibt 2025 im Rahmen des Juli-Harnack-Programms zur Nachwuchsförderung erneut vier Stipendien für Medizindoktorandinnen und -doktoranden aus, die Interesse an einer Dissertation im Bereich Pädiatrische Krebsforschung haben. (mehr …)

Non-Hodgkin-Lymphome (NHL) sind die vierthäufigste Krebserkrankung bei Kindern und Jugendlichen. Es handelt sich um eine Gruppe an bösartigen Erkrankungen des lymphatischen Systems, das neben Lymphknoten, Knochenmark, lymphatischen Geweben der Mandeln, Milz und des Darms alle Organe befallen kann. Mit seiner seit Januar 2025 am Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg angesiedelten Arbeitsgruppe „Non-Hodgkin-Lymphome“ erforscht Prof. Wilhelm Wößmann diese Krebserkrankung auf verschiedenen Ebenen. (mehr …)

Die biomedizinische Forschung erlebt einen rasanten Anstieg hochdimensionaler molekularer Daten. Prof. Michael Bockmayr und seine neue Arbeitsgruppe „Computergestützte Pädiatrische Onkologie“ am Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg entwickeln KI-Verfahren zur Auswertung dieser Daten, um sie für die Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen bei Kindern zu nutzen.

Personalisierte Behandlungsansätze gewinnen in der Kinderonkologie zunehmend an Bedeutung. Ihre Grundlage ist die möglichst genaue Antwort auf die Frage, welche Art von Tumor vorliegt, um dadurch die Therapie optimal anzupassen. Klinische, histologische und molekulare Daten müssen für diese präzise Diagnose integriert und standardisiert ausgewertet werden.

Für komplexe Fragestellungen fehlen jedoch oft noch Analysemethoden. Hier setzt Prof. Bockmayr an: Er entwickelt Klassifikationsalgorithmen und neue Verfahren, um etwa das Therapieansprechen vorherzusagen. „Die Datenauswertung ist anspruchsvoll und erfordert Anpassung an spezifische Fragen. Sie bildet einen eigenen Wissenschaftszweig innerhalb der kinderonkologischen Forschung“, erklärt der Wissenschaftler, der auch als Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) tätig ist.

Neben seiner ärztlichen Tätigkeit forschte er unter anderem bereits zusammen mit der Arbeitsgruppe von Prof. Ulrich Schüller an der molekularen Charakterisierung von Hirntumoren bei Kindern, insbesondere Ependymomen und Medulloblastomen. Er entwickelte bioinformatische Methoden zur Identifikation molekularer Subtypen und zur besseren Abschätzung des Rezidivrisikos. Zudem untersucht er den Einsatz von KI in der Pathologie zur Verbesserung der Präzisionsdiagnostik. Mit seiner Rückkehr als Arbeitsgruppenleiter ans Forschungsinstitut möchte er nun sein Themenspektrum erweitern und auch im Bereich anderer kindlicher Krebserkrankungen forschen.

Am UKE ist Prof. Bockmayr seit 2017 tätig. Zuvor studierte er Medizin und Mathematik in Berlin und Cambridge und promovierte an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. 2023 erhielt er eine Juniorprofessur für medizinische Bioinformatik und KI in der pädiatrischen Hämatologie und Onkologie am UKE. Seit Januar 2025 wurde seine Arbeitsgruppe im Rahmen des Wachstumsplans in die Förderung am Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg aufgenommen.

Mehr zur AG Bockmayr

Das Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg (FI) hat mit Prof. Dr. Ulrich Schüller seit Jahresbeginn einen neuen Wissenschaftlichen Leiter. Mit seinem Wechsel an die Spitze wird die Kinderkrebsforschung am Forschungsinstitut weiter ausgebaut. Dafür setzt er auf zusätzliche Forschungsgruppen sowie eine noch stärkere Vernetzung mit dem UKE und anderen Forschungseinrichtungen. (mehr …)

Vor zwei Jahren bekam Marie die Diagnose Leukämie, in drei Tagen kann sie schon wieder fast unbeschwert Weihnachten feiern. Dazwischen liegt eine Therapie am UKE. Möglich wurde die durch intensive Forschung, die zu einem großen Teil aus Spenden finanziert wird. Der #NDR hat Marie, ihre Mutter und uns besucht und einen großartigen Beitrag erstellt. Wir vom Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg wünschen Marie, ihrer Familie, allen betroffenen Kindern und allen, die mit ihren Spenden helfen, eine gute Weihnachtszeit und natürlich viel Gesundheit.

Hier geht es direkt zum Beitrag.

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