Wir forschen für die Zukunft krebskranker Kinder

„Immer neue Türen, die geöffnet werden wollen“
Professor Martin Horstmann

Institut

„Seit der Gründung des Instituts sind wir in jedem unserer Projekte weitergekommen. Bedenkt man, dass in der Wissenschaft 80 Prozent der eingeschlagenen Wege Sackgassen sind, ist dies ein erstaunlicher Erfolg. Man kann von Glück sprechen, oder aber auch von kluger Hypothesenbildung zu Beginn der Projekte. Und dennoch: In jedem Raum, den wir neu betreten, entdecken wir weitere Türen, die geöffnet werden wollen. Diese Türen stehen für unsere Motivation, immer weiter zu machen – für die Gesundheit der Kinder.“
Professor Martin Horstmann, wissenschaftlicher Direktor des Instituts

Forschen für das Leben krebskranker Kinder

Dank weltweiter Forschung konnten in den letzten Jahrzehnten große Erfolge bei der Bekämpfung kindlicher Krebserkrankungen erzielt werden. In vielen Fällen ist die Erkrankung heute behandel- und heilbar – etwa 80 Prozent aller Betroffenen überleben. Doch der Preis, den die Patienten zahlen, ist hoch. Viele Kinder leiden während der Therapie unter z.T. lebensbedrohlichen Nebenwirkungen. Zudem erkranken über 70 % der jungen Patienten im Laufe ihres Lebens an therapie- oder tumorbedingten Spätfolgen, wie z.B. hormonelle Störungen, Herzerkrankungen, Zweittumoren, Hörschäden oder kognitive Störungen.

Am Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg suchen wir nach neuen Wegen in der Diagnostik und Therapie. Im Kampf gegen den Krebs wollen wir noch besser werden, noch schneller reagieren und noch gezielter behandeln. Nur wenn wir die Krebsentstehung auf molekularer Ebene verstehen, sind wir in der Lage, neue Behandlungsansätze zu entwickeln.

Das Forschungsinstitut wurde 2006 von der Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. eröffnet. Privates Engagement und eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf bildeten von Beginn an das Fundament und machen bis heute den Erfolg unseres Forschungsinstituts aus. Mit zwei von der Fördergemeinschaft gestifteten Professuren bauen wir die pädiatrische onkologische Forschung langfristig aus. Eng vernetzt mit dem universitären Umfeld fördern wir aktiv akademische Ausbildungsprogramme für Naturwissenschaftler und Mediziner in der Kinderonkologie.

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