Julian „Juli“ Harnack verstarb 2006 im Alter von nur 16 Jahren an einem Hirntumor - für die Familie, Angehörigen und Freunde ein unfassbarer Schicksalsschlag. In Gedenken an den leidenschaftlichen Hockeyspieler Juli organisiert sein ehemaliger Verein, der Uhlenhorster Hockey-Club (UHC), seit 2007 ein Hockeyturnier. Die Erlöse des mittlerweile nationalen Turniers kommen der Krebsforschung an unserem Forschungsinstitut zugute. Mit dem 2018 ins Leben gerufenem Juli-Harnack-Stipendium möchte die Familie Harnack nun gemeinsam mit dem Forschungsinstitut gezielt Nachwuchswissenschaftler/innen für die Kinderkrebsforschung gewinnen.
Weiterführende Informationen zu Juli Harnack und dem gleichnamigen Hockey-Turnier finden Sie hier http://www.juli-harnack-turnier.de
Translationale Nachwuchsförderung im Bereich der Krebsforschung ist zentrales Anliegen des Forschungsinstituts. Jeder Erkenntnisgewinn und jedes zielführende Arbeitsergebnis bringt die Wissenschaft weiter und trägt dazu bei, die Heilungschancen und Lebensqualität bei betroffenen Kindern langfristig zu verbessern. Mit unterschiedlichen Förder- und Ausbildungsmaßnahmen möchten wir – verzahnt mit dem UKE, der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie (PHO) sowie dem Heinrich-Pette-Institut (HPI) – das Interesse an experimenteller Forschung wecken und die fachliche Weiterbildung junger Wissenschaftler/innen in den Bereichen Klinische Forschung, Klinik und Grundlagenforschung vorantreiben.
Primäre ZNS-Tumoren sind nach den Leukämien die zweithäufigste Gruppe aller onkologischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Eine präzise und frühe Diagnosestellung ist entscheidend, um den Kindern eine optimale Therapieversorgung zukommen zu lassen. Wurden Tumorentitäten bislang vor allem auf histologischer Grundlage definiert, liefert die moderne molekulare Diagnostik die Möglichkeit einer genaueren und oftmals spezifischeren Tumor-Klassifizierung. Tumorzellen weisen im Gegensatz zu gesunden Zellen veränderte DNA-Methylierungsmuster auf. Diesen „molekularen Fingerabdruck“ machen sich die Forscher, darunter Professor Dr. Ulrich Schüller vom Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg, zunutze: Mittels einer Algorithmus gestützten Datenbank sind sie in der Lage, die Proben in über 80 unterschiedliche Tumorklassen zuzuordnen – über alle Entitäten und Altersklassen hinweg.
„Die molekulare Tumorpathologie ist für uns am UKE zu einem wichtigen Teil der integrierten Diagnosestellung geworden, da sie sehr zuverlässig ist und sich gut in die klinische Routine einbinden lässt“, erklärt Professor Ulrich Schüller. „Wir können präzisere Diagnosen stellen und den Verlauf der Erkrankungen zukünftig besser vorhersagen“. Bereits in 12 Prozent der Fälle führte die neue Methode zu einer veränderten Diagnosestellung. Das standardisierte Verfahren hat auch den Vorteil, Schwächen der Histopathologie – beispielsweise im Bereich der inter-observer-Variabilität und den damit zusammenhängenden Verzerrungen bei der WHO-Tumorklassifizierung entgegenzuwirken.
Ziel der Forscher ist es, diese Untersuchungsmethode bundesweit in Anwendung zu bringen und langfristig in die Krankenversorgung zu integrieren. Bis es soweit ist, ermöglicht ein von den Forschern zur Verfügung gestelltes Online-Tool die Probenanalyse für externe Kliniken (https://www.molecularneuropathology.org/mnp).
Zur Person:
Professor Dr. Ulrich Schüller ist Oberarzt im Institut für Neuropathologie des UKE. Gleichzeitig obliegt ihm die Stiftungsprofessur für Molekulare Pädiatrische Neuroonkologie, die anteilig von der Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg und dem UKE finanziert wird (https://kinderkrebs-forschung.de/forschung/ag-schueller/).
Über das Forscherteam:
Dem internationalen Forscherteam, das von Prof. David Capper (Charité Berlin) angeführt wird, gehören vor allem zahlreiche Neuropathologen an. Unter den Autoren sind mit Prof. Manfred Westphal (Klinik für Neurochirurgie), Nils Engel (Klinik für Innere Medizin), Dr. Katja von Hoff, Prof. Stefan Rutkowski (beide Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie) und Prof. Ulrich Schüller auch zahlreiche Wissenschaftler des UKE.
Originalpublikation:
Capper D., Jones D.T.W. Sill M. and Hovestadt V. (gemeinsame Erstautoren) et al. (2018) "DNA methylation-based classification of central nervous system tumours". Online-Publikation am 14.03.2018; DOI: doi:10.1038/nature26000
Prof. Dr. Stefan Rutkowski, Direktor der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie am UKE, wurde gemeinsam mit den Co-Autoren PD Dr. Dr. André von Bueren, Dr. med. Martin Mynarek, Dr. med. Katja von Hoff, Dr. med. Carsten Friedrich, für ihre Arbeit zum häufigsten bösartigen Hirntumor des Kindes- und Jugendalters: “Behandlung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit metastasiertem Medulloblastom und prognostische Bedeutung von klinischen und biologischen Risikofaktoren” ausgezeichnet.
Sie teilen sich den Preis mit Dr. rer. nat. Cenap Güngör, der für sein jüngstes Forschungsprojekt zur Entstehung von Darmkrebs ausgezeichnet wurde.
Treatment of Children and Adolescents with Metastatic Medulloblastoma and Prognostic Relevance of Clinical and Biologic Parameters.
von Bueren AO, Kortmann RD, von Hoff K, Friedrich C, Mynarek M, Müller K, Goschzik T, Zur Mühlen A, Gerber N, Warmuth-Metz M, Soerensen N, Deinlein F, Benesch M, Zwiener I, Kwiecien R, Faldum A, Bode U, Fleischhack G, Hovestadt V, Kool M, Jones D, Northcott P, Kuehl J, Pfister S, Pietsch T, Rutkowski S. J Clin Oncol. 2016 Dec;34(34):4151-4160. Epub 2016 Oct 31 PMID: 27863192
Wie die Forscher in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Nature Medicine“ berichten, konnten sie
molekulare Mechanismen identifizieren, die für die Entstehung von „Embryonalen Tumoren mit vielschichtigen Rosetten“ (englische Abkürzung ETMR) verantwortlich sind. Im Labor gelang es den Forschern zudem, das Tumorwachstum mithilfe von Medikamenten signifikant zu verlangsamen.
ETMR sind eine seltene, aber sehr aggressiv wachsende Form kindlicher Hirntumoren, die vor allem Kinder unter drei Jahren betreffen. In Deutschland gibt es pro Jahr weniger als zehn Neuerkrankungen. Die meisten dieser Kinder sterben innerhalb kürzester Zeit. „Die Entstehung von ETMR ist noch weitestgehend ungeklärt. Standardtherapien oder gar spezifisch wirkende Medikamente fehlen völlig“, sagt der Leiter der Arbeitsgruppe, Prof. Dr. Ulrich Schüller, der sowohl am UKE als auch am Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg tätig ist. Die Patienten seien bislang nach verschiedenen Therapieprotokollen behandelt worden, erläutert Dr. Julia Neumann, Erstautorin der Studie, aus dem Institut für Neuropathologie. „Man hat erst kürzlich erkannt, dass diese Tumoren, die zuvor jeweils anders diagnostiziert wurden, biologisch zusammengehören“.
Ziel der Wissenschaftler sei es daher gewesen, auf molekularer Ebene zu verstehen wie die Vorläuferzellen im Gehirn entarten. Den Forschern zufolge spielt die gleichzeitige Überaktivierung von zwei molekularen Signalwegen, die für die Entwicklung des Gehirns bedeutsam sind, eine entscheidende Rolle bei der Entstehung vom ETMR. Dabei handelt es sich um den sogenannten Sonic Hedgehog-Signalweg (SHH) und den WNT-Signalweg. Im Labor gelang es den Forschern ETMR-typische Tumoren mithilfe eines Wirkstoffs, der in den SHH-Signalweg eingreift, erfolgreich zu behandeln. Der hierfür verwendete Wirkstoff Arsentrioxid werde bereits als Chemotherapeutikum bei bestimmten Leukämieformen eingesetzt, so Schüller. „Wir gehen deshalb davon aus, dass er gut verträglich ist und sicher verwendet werden kann.“
Prof. Schüller ist Oberarzt im Institut für Neuropathologie des UKE. Gleichzeitig hat er die Stiftungsprofessur für Molekulare Pädiatrische Neuroonkologie inne, die anteilig von der Fördergemeinschaft Kinderkrebs‐Zentrum Hamburg und dem UKE finanziert wird. Weitere Informationen zu seinen Forschungen: www.kinderkrebs-forschung.de/forschung/ag-schueller. Das Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg befindet sich auf dem Gelände des UKE und wird seit 2006 mit Spendengeldern der Fördergemeinschaft betrieben. Am Institut werden molekulare Entstehungsmechanismen kindlicher Krebserkrankungen erforscht, um neue Ansätze für bessere und zielgenaue Therapien zu entwickeln.
Literatur: Julia E Neumann et. al. A mouse model for embryonal tumors with multilayered rosettes uncovers the therapeutic potential of Sonic-hedgehog inhibitors. Nature Medicine, 2017 DOI: 10.1038/nm.4402
Prof. Dr. Ulrich Schüller
Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg
Institut für Neuropathologie
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Martinistr. 52
20246 Hamburg
Telefon: 040 4260512-40
u.schueller@uke.de
Die Arbeitsgruppe von Dr. Sternsdorf befasst sich mit der Erforschung von molekularen Prozessen, die während der Leukämieentstehung ablaufen. Hierzu wird eine gut verstandene Leukämie, die akute Promyelozytenleukämie (APL) als Modellerkrankung verwendet. Sternsdorf und seine Mitarbeiter konnten zeigen, dass das APL auslösende Onkoprotein PML-RARα den Einbau der Histonvariante H3.3 stört und damit einen zellulären Schutzmechanismus, die sogenannte „zelluläre Seneszenz“ (Zellalterung), inaktiviert und die Leukämieentstehung befördert. (Korf et al, PNAS, 2015)
Mit den nun bewilligten Fördermitteln soll der diesem Prozess zugrunde liegende Mechanismus näher untersucht werden, um Schlüsselfaktoren in der Seneszenzinduktion zu identifizieren. Diese können zur Entwicklung von neuen Therapien beitragen.
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
hiermit laden wir Sie herzlich zur diesjährigen PAS&ZT-Tagung am 14. und 15. September 2017 nach Hamburg ein, wo am 14.09.2017 auch der Neubau der Kinderklinik inkl. Kinder-KMT eingeweiht wird. Der wissenschaftliche Teil wird im Erika-Haus auf dem Gelände des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, Martinistraße 52, 20246 Hamburg stattfinden, das Abendessen dann im Hafen-Klub Hamburg in den Landungsbrücken.
Wir bitten Sie, sich bis zum 01.08.2017 über die dafür eingerichtete Website anzumelden. Dort kann auch ein Redebeitrag, über den wir uns besonders freuen würden, angegeben werden.
Folgende Themenblöcke wurden bereits vorgeschlagen: Berichte aus den KMT-Studien und KMT-Registern, Allo-SZT bei Ewing-Sarkom, chronische GvHD, Langzeit-Follow-up. Daneben soll es auch wieder Berichte aus den laufenden KMT-Studien/Registern, freie Vorträge und spezielle Fallvorstellungen geben.
Besonders hinweisen möchten wir auch auf die Möglichkeit, das ermäßigte Veranstaltungsticket der Deutschen Bahn für die Anreise zu nutzen.
Hotelzimmer wurden keine reserviert. In der Umgebung des UKE gibt es Hotels (Dorint, Smolka), jedoch bieten sich auch in der Nähe des Dammtorbahnhofs (Hotel Wagner) oder der Landungsbrücken (Hotel Hafen Hamburg) einige an.
Mit besten Grüßen
Prof. Dr. Ingo Müller
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Prof. Dr. Peter Lang
Sprecher der GPOH-Arbeitsgemeinschaft
PAS&ZT
Wir suchen zum 1. Februar 2017 ein/e Laborhelfer/in. Die komplette Stellenausschreibung finden Sie hier.
Hamburg (22.09.2016) – Eine Krebserkrankung trifft in Deutschland jährlich 2000 Kinder unter 18 Jahren! Häufige Krebsarten betreffen das Blut, das Gehirn und das Lymphgewebe. Die Hirntumoren sind die zweithäufigste Krebsart bei Kindern und Jugendlichen und die Erkrankung mit den häufigsten Todesfallen. Während insgesamt bis zu 80% der jungen Krebspatienten geheilt werden konnen, liegt die Überlebensrate von Patienten mit kindlichen Hirntumoren nur bei 71%. Es besteht somit ein großer Bedarf für weitere Verbesserungen der Diagnostik und Therapie, die nur über molekulare Forschung erreicht werden können.
Das Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg, das am 1. Oktober 2016 sein 10-jähriges Jubiläum feiert, konnte in den letzten Jahren viele Forschungserfolge zum Beispiel bei der Entstehung, Ursachen und Therapien von kindlichen Leukämien, sowie im Bereich der Stammzelltransplantation verzeichnen. Dank der neu geschaffenen Stiftungsprofessur „Molekulare Pädiatrische Neuroonkologie“ geht Prof. Dr. Ulrich Schüller jetzt der Frage nach, wie genau kindliche Hirntumoren entstehen, welche molekularen Mechanismen hierfür hauptverantwortlich sind, und wo sich am besten therapeutisch eingreifen lässt. Ulrich Schüller war zuletzt als Oberarzt mit eigener Forschungsgruppe am Zentrum für Neuropathologie der Ludwig-Maximilians-Universität in München tätig. In Hamburg bieten sich ihm nun ausgezeichnete Kooperationsmöglichkeiten mit den internationalen HIT-MED Therapieoptimierungsstudien für Kinder mit Hirntumoren. Diese werden von Prof. Dr. Stefan Rutkowski, Direktor der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), geleitet. „Kindliche Hirntumoren entstehen letztlich als Resultat von Fehlsteuerungen während der Gehirnentwicklung. Es gilt daher auch, die Entwicklung des zentralen Nervensystems so gut als möglich zu verstehen, um Ursprung, Wachstum und Therapiemöglichkeiten der Tumoren identifizieren zu können“, so Schüller. „Im täglichen Alltag ist die enge Zusammenarbeit zwischen Forschungsinstitut und Klinik somit optimal, denn die neuropathologische Expertise ergänzt sich ideal mit der pädiatrischen Expertise, die Therapien anzupassen.“
Prof. Dr. Martin Horstmann, Wissenschaftlicher Leiter Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg
Prof. Dr. Ulrich Schüller, Arbeitsgruppenleiter Forschungsinstitut und
Prof. Dr. Stefan Rutkowski, Direktor Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie stehen für Interviews zur Verfügung.
Bitte vereinbaren Sie einen Termin!
Anlässlich ihrer Berufungen am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf laden Prof. Dr. med. Ulrich Schüller und Prof. Dr. med. Stefan Rutkowski zu ihren Antrittsvorlesungen :
Am 30.September 2016 ab 15 Uhr im Erika-Haus auf dem Klinikgelände, Gebäude W29, Martinistraße 29, Hamburg
Hochrisiko-Leukämien sind durch ein schlechtes Therapieansprechen und ein hohes Rückfallrisiko gekennzeichnet. Häufig sind chromosale Rearrangements, die zu einer fehlgesteuerten Aktivierung bestimmter Tyrosinkinasen und Rezeptorproteine führen, mit der Entstehung dieser Leukämien verknüpft. Als Signalproteine besetzen diese Moleküle eine Schlüsselpostion im Kommunikationsnetz einer Zelle und bieten sich daher an als Ziel für eine individualisierte zielgerichtete Therapie.
Wissenschaftlern aus dem Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg, dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und dem Heinrich-Pette-Institut ist es nun duch gezielte Hochdurchsatz-Sequenzierung (Next-Generation Sequencing) gelungen, die vorliegenden Mutationen schnell und sicher zu diagnostizieren. Die rasche molekulare Diagnose ermöglicht eine zielgenaue Behandlung mit so genannten Kinase-Hemmstoffen, deren Wirksamkeit in zukünftigen Behandlungsprotokollen geprüft werden soll.
Die Methodik und Ergebnisse der Untersuchung wurden jetzt in der Fachzeitschrift Pediatric Blood & Cancer veröffentlicht.
Stadt UZ, Escherich G, Indenbirken D, Alawi M, Adao M, Horstmann MA.
Pediatr Blood Cancer. 2016 Mar 23. doi: 10.1002/pbc.25975. [Epub ahead of print]
Ulrich Schüller war zuletzt als Oberarzt mit eigener Forschungsgruppe am Zentrum für Neuropathologie der Ludwig-Maximilians-Universität in München tätig. In Hamburg bieten sich ihm nun ausgezeichnete Kooperationsmöglichkeiten mit den internationalen HIT-MED Therapieoptimierungsstudien für Kinder mit Hirntumoren. Diese werden von Prof. Dr. Stefan Rutkowski, Direktor der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie am Universitätsklinikum Hamburg‐Eppendorf (UKE) geleitet. Hervorragende Voraussetzungen für die Aufnahme hochwertiger translationaler Forschung.
Die Arbeitsgruppe von Ulrich Schüller wird sich damit auseinandersetzen, von welchen Zellen kindliche Gehirntumoren ausgehen, während welcher Entwicklungs- oder Differenzierungsstadien Gehirntumoren entstehen können, welche molekularen Mechanismen hierfür hauptverantwortlich sind und wie die Entstehung von Gehirntumoren ursächlich behandelt werden kann. Neben der wissenschaftlichen Tätigkeit am Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg wird Ulrich Schüller auch als Oberarzt am Institut für Neuropathologie des UKE tätig sein.
Herzlich Willkommen in Hamburg, Prof. Dr. Ulrich Schüller!
Hier geht es zur Arbeitsgruppe von Prof. Schüller.