
Symposium: 20 Jahre Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg
Anlässlich unseres Jubiläums begrüßte Prof. Ulrich Schüller, Wissenschaftlicher Leiter des Forschungsinstituts, rund 100 Teilnehmende zu einem Fachsymposium im Erika-Haus des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE). Wissenschaftler und Kliniker aus benachbarten Fachdisziplinen würdigten die 20-jährige Arbeit des Forschungsinstituts Kinderkrebs-Zentrum Hamburg mit Kurzvorträgen aus ihren jeweiligen Perspektiven. Dabei gaben sie spannende Einblicke und Impulse aus den Bereichen Neurochirurgie, Humangenetik, Strahlentherapie, Stammzelltransplantation und Neuropathologie. Prof. Stefan Rutkowski, Direktor der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie, zeigte in seinem Vortrag konkrete Fortschritte auf, die verdeutlichen, wie fruchtbar die Zusammenarbeit zwischen Klinik und Forschungsinstitut ist.
Zu Beginn erinnerte Holger Iversen, Vorstand der Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e. V. als Mutterverein des Forschungsinstituts, an die doch mutige Gründung vor 20 Jahren. Gelungen sei diese vor allem dank starker Partner, Freunde und Mitarbeitender. Gemeinsam hätten sie die Erfolge des Forschungsinstituts ermöglicht.
In ihren abschließenden Worten unterstrich Prof. Blanche Schwappach-Pignataro, Dekanin des UKE, die Bedeutung des Forschungsinstituts für das Universitätsklinikum und die Weiterentwicklung der Onkologie. Beim anschließenden geselligen Ausklang nutzten die Gäste und Vortragenden die Gelegenheit, die Gespräche zu vertiefen und ihr Netzwerk zu erweitern.
Vor 20 Jahren wurde das Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg gegründet. Seitdem konnten neue diagnostische und therapeutische Verfahren entwickelt und die Heilungschancen von Kindern und Jugendlichen mit Krebserkrankungen weiter verbessert werden. Doch auch nach zwei Jahrzehnten stehen Medizin und Forschung vor großen Herausforderungen. Der interdisziplinäre Austausch und die enge Vernetzung mit der Kinderonkologischen Klinik sowie weiteren Fachbereichen sind dabei wichtige Voraussetzungen für erfolgreiche Forschung.

































