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Da nahezu jedes Chromosom betroffen sein kann, kann man davon ausgehen, dass eine übergeordnete Störung in der Zellteilung die Ursache ist. Der zugrunde liegende Mechanismus ist bisher wenig erforscht. Seine Kenntnis könnte von großem Nutzen sein für gezielte vorbeugende oder therapeutische Maßnahmen.
Mit 14.050,- € für Sachmittel unterstützt die Olympus Europa Stiftung jetzt die Erforschung von Zellteilungsstörungen bei Leukämien des Kindesalters am Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg.
Auf der Versammlung wurde der Vorstand der DLFH unter dem Vorsitz von Ulrich Ropertz in seinem Amt bestätigt. Der umfangreiche Jahresbericht gab einen guten Überblick über die wichtigen Aufgaben der DLFH und der Deutschen Kinderkrebsstiftung.
Der DLFH gehören 70 örtliche Eltern- und Fördervereine in ganz Deuschland, darunter auch die Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg, an. Bundesweit steht die DLFH betroffenen Familien mit kompetenter Beratung und Information zur Seite, leistet in finanziellen Notlagen Unterstützung durch den Sozialfonds, betreibt das Waldpiraten-Camp für krebskranke Kinder und deren Geschwister und fördert insbesondere im Bereich der Therapieoptimierungsstudien die Kinderkrebsforschung. Die jährlichen Treffen dienen dem Informations- und Erfahrungsaustausch und fördern die Vernetzung der Elterngruppen untereinander.
Dieses Jahr konnten wir das Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg präsentieren. In seinem Vortrag ging Prof. Horstmann auf die Entstehung des Instituts ein und stellte die wissenschaftliche Projekte vor. Bei einer Institutsführung konnten die Labore besichtigt werden.
Außerdem berichtete Dr. Kaatsch über die Kernkraftwerksstudie des Deutschen Kinderkrebsregisters und die Münchner Elterninitiative stellte ihr Projekt zur Koordination psychosozialer Krebsnachsorge (Kona) vor. Viele Gespräche bei sommerlichen Wetter rundeten die gelungene Veranstaltung ab.
Diesen Internet-Auftritt haben wir der Agentur deepblue networks zu verdanken, die die Seiten von der Konzeption bis zur online-Schaltung kostenlos entwickelt hat. Wir möchten mit dieser Seite sowohl eine interessierte Öffentlichkeit, Spender und Förderer als auch Wissenschaftler ansprechen und hoffen, dass wir Ihnen allen gerecht werden und Sie uns häufig auf unserer Homepage besuchen. In den nächsten Wochen wird unsere Seite auch auf Englisch erscheinen.
Für Anregungen und Kritik sind wir dankbar und freuen uns auf Ihr Feedback!
Martin Horstmann leitet bereits seit der Eröffnung 2006 kommissarisch das Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg und hat hier eine aktive Forschergruppe aufgebaut. Jetzt hat er den Ruf auf die Stiftungsprofessur und damit offiziell die wissenschaftliche Leitung des Forschungsinstituts angenommen.
„Mit Professor Horstmann wurde der optimale Kandidat berufen. Wir sind davon überzeugt, dass sich mit diesem herausragenden Forscher die ambitionierten Ziele der Fördergemeinschaft im Bereich Forschung verwirklichen lassen. Wir freuen uns sehr, in Zusammenarbeit mit dem UKE nun innovative Wege in der Krebsforschung zum Wohle der Kinder beschreiten zu können“, erklärt Dr. Holger Iversen, 1. Vorsitzender der Fördergemeinschaft.
Die Forschungsaktivitäten von Martin Horstmann konzentrieren sich auf die Biologie akuter Leukämien des Kindesalters und auf grundlegende Mechanismen der genomischen Stabilität der Zelle. Darüber hinaus beschäftigen sich seine wissenschaftlichen Arbeiten mit der Signalübermittlung bei akuten Leukämien und malignen Tumoren. Ziel dieser Arbeiten ist es, ein neues Verständnis der molekularen Grundlagen von Krebserkrankungen zu schaffen, das in die Diagnose, risikoangepasste Behandlung und Prävention bei Kindern einfließen wird.
Auch Prof. Dr. Uwe Koch-Gromus, Dekan der Medizinischen Fakultät und UKE-Vorstandsmitglied, zeigte sich sehr erfreut über den erfolgreichen Abschluss dieses Berufungsverfahrens: „Die Stiftung der Professur ist ein weiteres Beispiel für die großartige Unterstützung, die die Fördergemeinschaft seit 1975 leistet. Damit wird die herausragende Position des UKE bei der Behandlung und Erforschung hochkomplexer Erkrankungen bei Kindern weiter gestärkt. Allen Spendern und Drittmittelgebern gilt unser herzlicher Dank.“
Burkhard Meyer gehört im Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg zu den „Förderern der ersten Stunde“. Bereits im Jahr 2005 finanzierte er die erste Doktorandenstelle des Instituts. 210.000 Euro sind seitdem aus seiner Stiftung in die Krebsforschung geflossen.
„Uns verbindet die Hoffnung, dass wir Schritt für Schritt die Heilungschancen der Kinder verbessern können und dadurch einen sinnvollen Beitrag zum Gemeinwohl beitragen“, betonte Burkhard Meyer nach seinem letzten Besuch im Forschungsinstitut.
Maya Müller-Hermelink, Ärztin aus der Kinderklinik, arbeitet erfolgreich auf dieser Stelle. Aufgrund der viel versprechenden Ergebnisse hat die Stiftung das Stipendium in Höhe von 31.000 Euro nun um ein Jahr verlängert.
Wir freuen uns, dass wir auf diese Weise weiterhin unserem Anspruch gerecht werden können, Medizinern im Forschungsinstitut die Möglichkeit zu geben, sich für eine begrenzte Zeit intensiv der Forschung zu widmen und so zu einem engen Austausch zwischen Forschung und Klinik beizutragen.
Darunter war auch Wissenschaftssenator Jörg Dräger mir einer Delegation aus Mitgliedern des Wissenschaftsausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft und der NORDMETALL-Stiftung.
Fasziniert verfolgten sie die Isolierung von DNA aus Tomaten und zeigten sich begeistert von der Vielfalt der Veranstaltungen und dem Besucherandrang.
Besonders die Mitmach-Aktionen erfreuten sich großer Beliebtheit. Im Anschluss an die Veranstaltungen nutzten viele Besucher die Möglichkeit, bei Wein oder Mineral-
wasser und Käsebroten auszuruhen und über die faszinierende Welt der molekular-biologischen Forschung zu diskutieren. Da bleibt nur zu hoffen, dass es im nächsten Jahr eine 3. Nacht des Wissens in Hamburg gibt.
Krebs ist eine Erkrankung auf genetischer Ebene und so dreht sich im Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg alles um die DNA, aus der die Gene aufgebaut sind. Außerdem können Sie sich bei uns auch über Stamm- zellen, die Alleskönner unter unseren Körperzellen, informieren, über ihre Aufgabe bei der Blutbildung, ihre Rolle bei der Krebsentstehung und über ihren Einsatz bei der Krebstherapie. Die kleinsten Besucher der Nacht des Wissens sammeln beim Kinderquiz „Riesen der Wiesen“ erste Erfahrungen beim Mikroskopieren.„Wir freuen uns auf die Nacht des Wissens! Bei uns ist jeder Mitarbeiter in dieser Nacht im Einsatz. Wir fühlen uns besonders verpflichtet, der Öffentlichkeit einen Einblick in unsere Arbeit zu geben, denn wir finanzieren uns überwiegend aus privaten Spenden, eine Besonderheit für ein Forschungsinstitut!“ erklärt Susanne Barkmann, Geschäftsführerin des Instituts.
Das Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg ist das jüngste Institut, das sich an der Nacht des Wissens beteiligt. Es widmet sich der Erforschung der molekularen Grundlagen von Krebserkrankungen und seltenen Blut- erkrankungen bei Kindern, um aus den Erkenntnissen neue, gezielte Behandlungsansätze zu entwickeln.
Das Forschungsinstitut nahm im September 2006 als Neugründung seine Arbeit auf. Es wird über eine gemeinnützige GmbH von der Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. betrieben und ist räumlich im Heinrich-Pette-Institut angesiedelt.

Nicht die Zeiten, sondern das Mitmachen zählte. Dass dieser Spendenlauf für „Kinder helfen Kindern“ im nächsten Jahr wieder unterstützt wird, darin war sich das Laufteam einig.

Im Fokus der Forschung, deren Ziel die Optimierung der Behandlung krebskranker Kinder ist, stehen die molekularen Grundlagen der Leukämien des Kindesalters sowie grundsätzliche Fragen zu den Reparaturmechanismen der DNA, der Trägersubstanz unserer Erbinformationen.
Das Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg basiert auf einer außergewöhnlichen öffentlich-privaten Projektpatenschaft (Public Private Partnership). Das Institut wird über eine gemeinnützige GmbH von der Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. betrieben, die die Grundkosten sowie Anschubfinanzierungen für einzelne Forschungsprojekte allein aus privaten Spenden deckt.
Im Rahmen des Kooperationsvertrages sind nun gemeinsame Forschungsvorhaben und ein enger wissenschaftlicher Erfahrungsaustausch zwischen Forschungsinstitut und UKE geplant. Synergieeffekte ergeben sich aus der effizienten Nutzung von Laboren, Geräten, Personal- und Sachmitteln. Das UKE ermöglicht dem neuen Forschungsinstitut die teilweise Nutzung seiner administrativen Infrastruktur und vieler Service-Einrichtungen. So wird die seit 30 Jahren bestehende Kooperation mit der Fördergemeinschaft ausgebaut und auf das Forschungsinstitut ausgedehnt.
"Wir freuen uns, die gute Zusammenarbeit mit dem UKE vertiefen zu können und sind zuversichtlich, Synergieeffekte sinnvoll nutzen zu können. Auf diese Weise können wir unsere Spendengelder noch effizienter für die Forschung einsetzen", betont Dr. Holger Iversen, Vorsitzender der Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V.
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