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Vor knapp drei Jahren erlebte Prof. zur Hausen die Eröffnungsfeierlichkeiten des Erweiterungsbaus am HPI und damit auch den Start des Forschungsinstituts Kinderkrebs-Zentrum Hamburg mit. Jetzt informierte er sich interessiert über die Entwicklung unseres jungen Instituts und die Ausrichtung der Forschungsaktivitäten. Harald zur Hausen erhielt den Nobelpreis für Medizin 2008 für seine grundlegende und bahnbrechende Erkenntnis, dass Gebärmutterhalskrebs durch Virusinfektionen ausgelöst wird. Seine Forschung hat es ermöglicht, einen Impfstoff gegen die dritthäufigste Krebserkrankung bei Frauen zu entwickeln. Damit leistete Harald zur Hausen einen wesentlichen Beitrag zur Krebsprävention.

In seiner Zeit in den USA hat Dr. Thomas Sternsdorf am Salk Institute in La Jolla gearbeitet. Das Salk gehört zu den Spitzenforschungsinstituten der Welt. Dort hat er Mausmodelle zur Akuten Promyelozyten-Leukämie (APL) etabliert. Am Kinderkrebs-Zentrum plant er nun, nach Faktoren zu suchen, die Leukämieentstehung begünstigen, und die in der APL beteiligten gestörten Stoffwechselvorgänge besser zu verstehen. Dabei bleibt das Ziel immer, neue Behandlungsstrategien für Leukämien im Allgemeinen zu finden. Die APL, als eine gut verstandene Leukämieform, dient hierbei lediglich als Modellerkrankung.

Heisenberg-Stipendien werden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) an herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben und richten sich unter anderem an deutsche Rückkehrer aus dem Ausland. Von den aufnehmenden Institutionen, in diesem Fall dem Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg, wird von Seiten der DFG die Bereitstellung einer Technikerstelle und Sachmitteln erwartet. Während die Fördergemeinschaft die Finanzierung der Technikerstelle zugesichert hat, trägt das HPI die Sachmittel und stellt Dr. Sternsdorf die vorhandenen Technologieplattformen zur Nutzung zur Verfügung. Thomas Sternsdorf hat vor 9 Jahren am HPI promoviert und so ist auch das HPI an einer engen Zusammenarbeit interessiert.

Wir freuen uns, dass die Kooperation zwischen dem Kinderkrebs-Zentrum Hamburg und dem HPI wieder einmal Früchte trägt und heißen Dr. Thomas Sternsdorf sehr herzlich in Hamburg willkommen.

Der Forschungsbericht 2006 - 2008 kann bei uns im Büro angefordert werden

Identifizieren Sie Leukämiezellen in einem Knochenmarkausstrich, isolieren Sie DNA, das Molekül des Lebens, aus Tomaten, lernen Sie die menschliche Zelle in ganz neuen Farben kennen und entdecken Sie mit Hilfe von Fluoreszenzfarbstoffen die verschiedensten Zellstrukturen. Wir freuen uns auf Sie!

Weitere Informationen finden Sie hier.

Gemeinsam mit dem Heinrich-Pette-Institut (im gleichen Gebäude) und dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (auf dem benachbarten Gelände) wird in der Nacht des Wissens für alle Altersstufen ein spannendes Programm rund um die Themen Molekularbiologie und Medizin angeboten.

Mit Prof. Dr. Heinrich Kovar, wissenschaftlicher Direktor des Children´s Cancer Research Institute, kurz CCRI, in Wien und Prof. Dr. Karl Welte, ehemaliger Leiter der Abteilung Kinderheilkunde, Pädiatrische Hämatologie und Onkologie der Medizinischen Hochschule Hannover und heute Inhaber der Niedersachsen-Professur für Molekulare Hämatopoese, wurden zwei hochrangige und erfahrene Experten in das Gremium gewählt. Unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Reinhard Schneppenheim, Direktor der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, wird der Wissenschaftliche Beirat das junge Forschungsinstitut in wissenschaftlichen Angelegenheiten beraten und Empfehlungen an den Vorstand der Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V., die das Institut betreibt, aussprechen.
Auf der konstituierenden Sitzung am 16. Dezember in Hamburg verschafften sich die Experten einen ersten Eindruck von den Forschungsaktivitäten am Kinderkrebs-Zentrum Hamburg und zeigten sich beeindruckt von dem bislang Erreichten und  den geplanten Forschungsprojekten.
Bis Weihnachten berichten alle vier Medien regelmäßig über die Aktivitäten der Fördergemeinschaft, auch über die Forschung, und rufen zum Spenden auf. Allein beim Spendentag von NDR 90,3 haben die Hörerinnen und Hörer 110.003 Euro gespendet. Das ist ein überwältigendes Ergebnis, für das wir uns auch an dieser Stelle im Namen aller Patienten und Mitarbeiter bedanken!
Die Spendenaktion geht bis Weihnachten weiter. Sie können Ihre Spende an die Fördergemeinschaft überweisen oder Fördermitglied im Verein werden. Die Bankverbindung lautet:
Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V.
Konto-Nr. 444 2008
Sparda-Bank Hamburg
BLZ 206 905 00
Damit sichert Shell den Grundbetrieb der drei Großlabore und ermöglicht den weiteren Ausbau des Instituts.
Dr. Peter Blauwhoff, Country Chairman Shell Deutschland, übergab am 3. Dezember im Forschungsinstitut den Scheck an Prof. Dr. Martin Horstmann und Berndt Röder, Präsident der Hamburgischen Bürgerschaft und Kuratoriumsmitglied der Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg.
Es fiel ihm nicht schwer, die Fahrzeugwerk Bernard Krone GmbH, von der Idee zu überzeugen und so spendete diese die reflektierende Folie, die nun seit einer Woche den Laster schmückt. Eine tolle Idee und uns bleibt nur zu wünschen „Allzeit gute Fahrt!“.
Vielleicht begegnet Ihnen „unser“ Laster ja demnächst auf der Autobahn.
Am 14. Juli startet er in Hamburg. Weitere Stationen auf der insgesamt 3.500 km langen Tour sind Oldenburg, Bremen, Osnabrück, Münster, Köln, Mainz, Karlsruhe, Freiburg, Konstanz, München, Ingoldstadt, Nürnberg, Bamberg, Hof, Leipzig, Dresden, Dessau, Berlin und Lübeck.
Wer Lust hat, ihn ein Stück auf seiner Fahrt zu begleiten oder zu treffen, kann über studiVZ oder per E-Mail (janova(at)gmx.net) Kontakt zu ihm aufnehmen.
Wer seine Aktion mit einer Spende unterstützen möchte, kann direkt auf das Konto der Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg bei der Hamburger Volksbank, BLZ 20190003, Kontonummer 555 55 07 unter dem Stichwort "Radeln gegen Krebs" spenden.
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