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Liebe Kolleginnen und Kollegen,
hiermit laden wir Sie herzlich zur diesjährigen PAS&ZT-Tagung am 14. und 15. September 2017 nach Hamburg ein, wo am 14.09.2017 auch der Neubau der Kinderklinik inkl. Kinder-KMT eingeweiht wird. Der wissenschaftliche Teil wird im Erika-Haus auf dem Gelände des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, Martinistraße 52, 20246 Hamburg stattfinden, das Abendessen dann im Hafen-Klub Hamburg in den Landungsbrücken.
Wir bitten Sie, sich bis zum 01.08.2017 über die dafür eingerichtete Website anzumelden. Dort kann auch ein Redebeitrag, über den wir uns besonders freuen würden, angegeben werden.
Folgende Themenblöcke wurden bereits vorgeschlagen: Berichte aus den KMT-Studien und KMT-Registern, Allo-SZT bei Ewing-Sarkom, chronische GvHD, Langzeit-Follow-up. Daneben soll es auch wieder Berichte aus den laufenden KMT-Studien/Registern, freie Vorträge und spezielle Fallvorstellungen geben.
Besonders hinweisen möchten wir auch auf die Möglichkeit, das ermäßigte Veranstaltungsticket der Deutschen Bahn für die Anreise zu nutzen.
Hotelzimmer wurden keine reserviert. In der Umgebung des UKE gibt es Hotels (Dorint, Smolka), jedoch bieten sich auch in der Nähe des Dammtorbahnhofs (Hotel Wagner) oder der Landungsbrücken (Hotel Hafen Hamburg) einige an.
Mit besten Grüßen
Prof. Dr. Ingo Müller
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Prof. Dr. Peter Lang
Sprecher der GPOH-Arbeitsgemeinschaft
PAS&ZT

Hamburg (22.09.2016) – Eine Krebserkrankung trifft in Deutschland jährlich 2000 Kinder unter 18 Jahren! Häufige Krebsarten betreffen das Blut, das Gehirn und das Lymphgewebe. Die Hirntumoren sind die zweithäufigste Krebsart bei Kindern und Jugendlichen und die Erkrankung mit den häufigsten Todesfallen. Während insgesamt bis zu 80% der jungen Krebspatienten geheilt werden konnen, liegt die Überlebensrate von Patienten mit kindlichen Hirntumoren nur bei 71%. Es besteht somit ein großer Bedarf für weitere Verbesserungen der Diagnostik und Therapie, die nur über molekulare Forschung erreicht werden können.
Das Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg, das am 1. Oktober 2016 sein 10-jähriges Jubiläum feiert, konnte in den letzten Jahren viele Forschungserfolge zum Beispiel bei der Entstehung, Ursachen und Therapien von kindlichen Leukämien, sowie im Bereich der Stammzelltransplantation verzeichnen. Dank der neu geschaffenen Stiftungsprofessur „Molekulare Pädiatrische Neuroonkologie“ geht Prof. Dr. Ulrich Schüller jetzt der Frage nach, wie genau kindliche Hirntumoren entstehen, welche molekularen Mechanismen hierfür hauptverantwortlich sind, und wo sich am besten therapeutisch eingreifen lässt. Ulrich Schüller war zuletzt als Oberarzt mit eigener Forschungsgruppe am Zentrum für Neuropathologie der Ludwig-Maximilians-Universität in München tätig. In Hamburg bieten sich ihm nun ausgezeichnete Kooperationsmöglichkeiten mit den internationalen HIT-MED Therapieoptimierungsstudien für Kinder mit Hirntumoren. Diese werden von Prof. Dr. Stefan Rutkowski, Direktor der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), geleitet. „Kindliche Hirntumoren entstehen letztlich als Resultat von Fehlsteuerungen während der Gehirnentwicklung. Es gilt daher auch, die Entwicklung des zentralen Nervensystems so gut als möglich zu verstehen, um Ursprung, Wachstum und Therapiemöglichkeiten der Tumoren identifizieren zu können“, so Schüller. „Im täglichen Alltag ist die enge Zusammenarbeit zwischen Forschungsinstitut und Klinik somit optimal, denn die neuropathologische Expertise ergänzt sich ideal mit der pädiatrischen Expertise, die Therapien anzupassen.“

Interviewpartner:

Prof. Dr. Martin Horstmann, Wissenschaftlicher Leiter Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg
Prof. Dr. Ulrich Schüller, Arbeitsgruppenleiter Forschungsinstitut und
Prof. Dr. Stefan Rutkowski, Direktor Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie stehen für Interviews zur Verfügung.
Bitte vereinbaren Sie einen Termin! Anlässlich ihrer Berufungen am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf laden Prof. Dr. med. Ulrich Schüller und Prof. Dr. med. Stefan Rutkowski zu ihren Antrittsvorlesungen : Am 30.September 2016 ab 15 Uhr im Erika-Haus auf dem Klinikgelände, Gebäude W29, Martinistraße 29, Hamburg 

Die Anheftung von Zuckeresten an Zelloberflächenproteine, die Glykosylierung, spielt eine wichtige Rolle bei der Regulation vieler biologischer Prozesse wie z.B. der Zellproliferation, Interaktion zwischen Zellen und Signaltransduktion. Veränderungen in der Glykosylierung werden regelmäßig bei unterschiedlichen Tumoren beobachtet und können damit nicht nur zu diagnostischen Zwecken eingesetzt werden, sondern zukünftig auch neue, therapeutische Angriffsziele darstellen. Der spezifische Nachweis von Zuckerstrukturen in Geweben, insbesondere nach routinemäßiger Fixierung der Gewebe in Formalin und Einbettung in Paraffin ist nicht trivial. Zur Erforschung und Etablierung optimierter, Glykan-spezifischer Färbeverfahren werden der AG Nollau im Rahmen des BMBF-Projektes GlyCAN mit dem Titel "KMU-innovativ 15: Histochemische Anwendung rekombinanter, humaner Glykorezeptoren der Mustererkennung zum Nachweis ihrer Liganden in Formalin-fixierten Gewebeschnitten" 336.203 Euro zur Verfügung gestellt.
GlyCAN wird als Gemeinschaftsprojekt in enger Kooperation mit Prof. Dr. Axel Niendorf, Pathologie Hamburg-West durchgeführt und beruht, im Gegensatz zu herkömmlichen Verfahren, auf dem Einsatz endogen exprimierter, humaner Glykorezeptoren, die als Sonden für die spezifische Detektion von Glykanstrukturen eingesetzt werden. Die Projektpartner erhoffen sich im Rahmen  der dreijährigen Förderperiode eine vollkommen neue, auf Glykorezeptoren basierende, analytische Plattform zum spezifischen Nachweis von Zuckerstrukturen auf Tumorgewebeschnitten etablieren zu können.

 

Ulrich Schüller war zuletzt als Oberarzt mit eigener Forschungsgruppe am Zentrum für Neuropathologie der Ludwig-Maximilians-Universität in München tätig. In Hamburg bieten sich ihm nun ausgezeichnete Kooperationsmöglichkeiten mit den internationalen HIT-MED Therapieoptimierungsstudien für Kinder mit Hirntumoren. Diese werden von Prof. Dr. Stefan Rutkowski, Direktor der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie am Universitätsklinikum Hamburg‐Eppendorf (UKE) geleitet. Hervorragende Voraussetzungen für die Aufnahme hochwertiger translationaler Forschung.

Die Arbeitsgruppe von Ulrich Schüller wird sich damit auseinandersetzen, von welchen Zellen kindliche Gehirntumoren ausgehen, während welcher Entwicklungs- oder Differenzierungsstadien Gehirntumoren entstehen können, welche molekularen Mechanismen hierfür hauptverantwortlich sind und wie die Entstehung von Gehirntumoren ursächlich behandelt werden kann. Neben der wissenschaftlichen Tätigkeit am Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg wird Ulrich Schüller auch als Oberarzt am Institut für Neuropathologie des UKE tätig sein. Herzlich

Willkommen in Hamburg, Prof. Dr. Ulrich Schüller!

Hier geht es zur Arbeitsgruppe von Prof. Schüller. 

Priv.-Doz. Dr. Thomas Brinkmann, Kay Franzen und Dr. Frank Korioth übergaben am 4. Dezember 2015 persönlich die diesjährige Weihnachtsspende des Labor Lademannbogen an das Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg. "Wir wollen eine medizinische Einrichtung in Hamburg unterstützen, bei der wir sicher sind, dass das Geld sinnvoll eingesetzt wird" betonte Dr. Brinkmann. Im persönlichen Gespräch mit den Geschäftsführern des Instituts, Prof. Dr. Martin Horstmann und Susanne Barkmann, konnte er sich davon überzeugen.

Vielen Dank für das Vertrauen!

Die Entdeckung eines völlig neuartigen Mechanismus der Leukämie-Entstehung, wichtige Ergebnisse zur Bedeutung der Zellalterung im Prozess der Krebsentstehung, wegweisende Erkenntnisse zur Spenderauswahl bei der Stammzelltransplantation: Es sind die vielen kleinen Entdeckungen, die sich mit den molekularen Ursachen von Krebserkrankungen im Kindesalter beschäftigen, die zu einer stetigen Verbesserung der Überlebenschancen der Kinder führen.
Lesen Sie mehr über die Fortschritte und Highlights der Kinderkrebsforschung in Hamburg in dem aktuellen Bericht. Auf Anforderung senden wir Ihnen gern ein Exemplar des Forschungsberichts 2015 zu.

Auf den Hausmessen zum Frühjahrs- und Oktoberfest von Calumet wird den Kunden eine kostenlose Sensorreinigung für ihre Kameras angeboten. Seit fünf Jahren nutzen die Mitarbeiter von Calumet diese Gelegenheit und bitten um eine Spende für das Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg. Mit der diesjährigen Sammlung in Höhe von 1.113,38 Euro sind ingesamt 10.166,48 Euro zusammengekommen. Danke für dieses langjährige Engagement!

Kinder mit besonders therapieresistenten Leukämien und ungünstiger Prognose werden mit einer Knochenmark- oder Stammzelltransplantation behandelt. In etwa 20% der Fälle findet sich kein passender Spender. Dann ist die haploidente hämatopoetische Stammzelltransplantation (hHSCT) mit Mutter oder Vater als Spender eine der letzten Therapieoptionen. Dabei bleibt die Frage offen, ob Mutter oder Vater besser geeignet ist.
Wissenschaftler aus dem Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg und dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf veröffentlichten jetzt neue Befunde zur Spenderwahl in der renommierten Fachzeitschrift Bone Marrow Transplantation. Dr. Anne Kruchen und Tanja Stahl konnten erstmalig zeigen, dass für das Überleben nach hHSCT ein so genannter fetaler Mikrochimärismus bei der Mutter eine entscheidende Rolle spielt. Während der Schwangerschaft gehen einige Zellen vom Kind in den mütterlichen Kreislauf über. Die kindlichen Zellen können teilweise Jahrzehnte lang im mütterlichen Organismus überleben. Dadurch entsteht bei einigen Müttern ein so genannter fetaler Mikrochimärismus.
Die Überlebensrate von Kindern, die von ihren Müttern Stammzellen erhielten, lag um 43% höher, wenn diese Mütter einen so genannten fetalen Mikrochimärismus aufwiesen und 22% höher, als wenn Väter die Spender waren. „Unsere Hypothese ist, dass die Schwangerschaft immunologische Spuren hinterlässt, die dann von Bedeutung sind, wenn das mütterliche Immunsystem im Rahmen der hHSCT ein zweites Mal mit dem Kind in Kontakt kommt. “ vermutet Prof. Dr. Ingo Müller. In weiteren Studien sollen die immunologischen Grundlagen genauer untersucht werden und detaillierte Kriterien für die Spenderwahl erarbeitet werden. So könnte die Prognose von Hoch-Risiko-Leukämiepatienten entscheidend verbessert werden.
Kruchen, A., Stahl, T., Gieseke, F., Binder, TMC., Özcan, Z., Meisel, R., Kreyenberg, H., Bader, P., Gruhn, B., Greil, J., Pfeiffer, M., Döring, M., Handgretinger, R., Fehse, B., and Müller, I.: Donor choice in haploidentical stem cell transplantation – fetal microchimerism is associated with better outcome in pediatric leukemia patients Bone Marrow Transplant advance online publication, June 22, 2015; doi:10.1038/bmt.2015.136  

Seit vielen Jahren begleitet das PBW-Team,  die ehrenamtliche Mitarbeiterorganisation von Shell Deutschland, das Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg mit verschiedenen Aktionen. Anfang dieses Jahres organisierten sie wieder die Lagerräumung und verkauften mit viel guter Laune Jacken, Pullover, Becher, Legoautos und diverse Kleinigkeiten, die sich über die Monate dort angesammelt hatten.
Vielen Dank an das gesamte PBW-Team!

http://www.deutschlandfunk.de/leukaemie-entstehung-von-blutkrebs-mit-medikamenten.709.de.html?dram:article_id=294199

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