Nobelpreisträger Prof. Dr. Dr. Harald zur Hausen im Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg

Am 3. September hielt der Nobelpreisträger für Medizin Prof. Dr. Dr. Harald zur Hausen die Heinrich-Pette-Lecture 2009, den jährlichen Festvortrag am Heinrich-Pette-Institut (HPI). Bei dieser Gelegenheit stattete er dem Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg einen Kurzbesuch ab.

V.l.n.r.: Prof. Dr. Martin Horstmann, Prof. Dr. Dr. Harald zur Hausen, Susanne Barkmann

Vor knapp drei Jahren erlebte Prof. zur Hausen die Eröffnungsfeierlichkeiten des Erweiterungsbaus am HPI und damit auch den Start des Forschungsinstituts Kinderkrebs-Zentrum Hamburg mit. Jetzt informierte er sich interessiert über die Entwicklung unseres jungen Instituts und die Ausrichtung der Forschungsaktivitäten. Harald zur Hausen erhielt den Nobelpreis für Medizin 2008 für seine grundlegende und bahnbrechende Erkenntnis, dass Gebärmutterhalskrebs durch Virusinfektionen ausgelöst wird. Seine Forschung hat es ermöglicht, einen Impfstoff gegen die dritthäufigste Krebserkrankung bei Frauen zu entwickeln. Damit leistete Harald zur Hausen einen wesentlichen Beitrag zur Krebsprävention.