Wir forschen für die Zukunft krebskranker Kinder

Forschung

Auf neuen Wegen zum Ziel: Unser Forschungskonzept

Krebs im Kindesalter folgt eigenen biologischen Gesetzmäßigkeiten: Kinder leiden eher an Leukämien und embryonalen Tumoren. Sogenannte epitheliale Tumoren wie Lungen-, Brust- oder Darmkrebs – typisch für Erwachsene –  kommen bei ihnen fast nicht vor. Diese andere Biologie erklärt mitunter auch die unterschiedlichen Heilungsraten. Doch auch wenn heute rund 80 Prozent aller krebskran­ken Kinder geheilt werden können: Krebs ist immer noch die zweithäufigste Todesursache bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Das wollen wir ändern. 

Wir suchen daher nach neuen Wegen für die Diagnos­tik und Therapie. Unsere Hoffnung: Wenn wir Krebs auf molekularer Ebene verstehen, können wir neue Angriffspunkte finden, um gezielt wirkende Therapien zu entwickeln – mit möglichst wenig Nebenwirkungen und Spätschäden. Wir konzentrieren uns dabei auf Themen, die für krebskranke Kinder wichtig sind: auf Leukämien und Hirntumore, die häufigsten Krebserkran­kungen im Kindesalter; auf Neuroblastome, unreife Tumore des Nervensystems, die fast ausschließlich bei Kindern auftreten; auf grundlegende Fragen der Krebsentstehung und auf die Optimierung der Stammzelltransplantation, einer wichtigen Behandlungsmethode im Kampf gegen die Krebserkrankung.