Die Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. hat den Wissenschaftlichen Beirat ihres Forschungsinstituts erweitert. Neues Mitglied ist Prof. Dr. Uwe Koch-Gromus, Dekan des UKE. Sie schafft damit eine weitere zentrale Verknüpfungsstelle zwischen dem Forschungsinstitut und dem UKE.
In diesem Sinne äußerte sich auch Prof. Dr. Reinhard Schneppenheim, Leiter der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie am UKE und Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des jungen Forschungsinstituts: "Ich freue mich sehr über diese Erweiterung unseres Wissenschaftlichen Beirates, weil sie die Vernetzung zwischen der Forschung des UKE und der von der Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. finanzierten Forschung verstärken wird."
Prof. Dr. Uwe Koch-Gromus kommentierte: "Ich freue mich darauf, im wissenschaftlichen Beirat des Forschungsinstituts Kinderkrebs-Zentrum Hamburg mitzuwirken und hoffe, dass ich weitere Impulse für diese wichtige Arbeit geben kann."
Prof. Dr. med. Dr. phil. Uwe Koch-Gromus studierte Psychologie und Medizin in Hamburg, war von 1979 bis 1993 Leiter des ersten Lehrstuhls für Rehabilitationspsychologie in Deutschland an der Universität Freiburg und kehrte 1993 als Leiter des Instituts und der Poliklinik für Medizinische Psychologie ans UKE zurück. Diese Funktion nahm er bis 2007 wahr. Am 01.04.2007 übernahm er die Aufgabe als hauptamtlicher Dekan der Medizinischen Fakultät und ist Mitglied des Vorstands des UKE. Zu seinen wissenschaftlichen Schwerpunkten zählen u.a. Psychoonkologie, Versorgungsforschung und Psychotherapieforschung. Herr Prof. Koch-Gromus ist seit vielen Jahren in zahlreichen wissenschaftlichen Gremien und vor allem als Gutachter tätig (DFG, BMBF, BMG sowie verschiedene Stiftungen). Seit 2000 ist er Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Rehabilitations-wissenschaften.
Das 2006 gegründete Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg widmet sich der Erforschung der molekularen Mechanismen der Krebserkrankungen bei Kindern, um neue Wege der Diagnostik und Therapie zu finden. Es wird von der Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg als gemeinnützige GmbH betrieben und kooperiert personell und inhaltlich eng mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.
