„Wir halten für jeden Besucher eine Tomate bereit“ – das Forschungsinstitut in der 2. Nacht des Wissens

Denn auch Tomaten enthalten DNA, den Grundbaustein des Lebens. Im Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg kann jeder Besucher in der Nacht des Wissens DNA aus Tomaten isolieren.

Krebs ist eine Erkrankung auf genetischer Ebene und so dreht sich im Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg alles um die DNA, aus der die Gene aufgebaut sind. Außerdem können Sie sich bei uns auch über Stamm- zellen, die Alleskönner unter unseren Körperzellen, informieren, über ihre Aufgabe bei der Blutbildung, ihre Rolle bei der Krebsentstehung und über ihren Einsatz bei der Krebstherapie. Die kleinsten Besucher der Nacht des Wissens sammeln beim Kinderquiz „Riesen der Wiesen“ erste Erfahrungen beim Mikroskopieren.„Wir freuen uns auf die Nacht des Wissens! Bei uns ist jeder Mitarbeiter in dieser Nacht im Einsatz. Wir fühlen uns besonders verpflichtet, der Öffentlichkeit einen Einblick in unsere Arbeit zu geben, denn wir finanzieren uns überwiegend aus privaten Spenden, eine Besonderheit für ein Forschungsinstitut!“ erklärt Susanne Barkmann, Geschäftsführerin des Instituts.

Das Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg ist das jüngste Institut, das sich an der Nacht des Wissens beteiligt. Es widmet sich der Erforschung der molekularen Grundlagen von Krebserkrankungen und seltenen Blut- erkrankungen bei Kindern, um aus den Erkenntnissen neue, gezielte Behandlungsansätze zu entwickeln.

Das Forschungsinstitut nahm im September 2006 als Neugründung seine Arbeit auf. Es wird über eine gemeinnützige GmbH von der Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. betrieben und ist räumlich im Heinrich-Pette-Institut angesiedelt.