Neuigkeiten 2008

09. Dezember 2008
Krebskranke Kinder brauchen Ihre Hilfe!

Unter dem Motto "Krebskranke Kinder brauchen Ihre Hilfe" sammeln NDR 90,3, Hamburg Journal, Welt und Welt am Sonntag für die Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V.

Bis Weihnachten berichten alle vier Medien regelmäßig über die Aktivitäten der Fördergemeinschaft, auch über die Forschung, und rufen zum Spenden auf. Allein beim Spendentag von NDR 90,3 haben die Hörerinnen und Hörer 110.003 Euro gespendet. Das ist ein überwältigendes Ergebnis, für das wir uns auch an dieser Stelle im Namen aller Patienten und Mitarbeiter bedanken!

Die Spendenaktion geht bis Weihnachten weiter. Sie können Ihre Spende an die Fördergemeinschaft überweisen oder Fördermitglied im Verein werden. Die Bankverbindung lautet:

Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V.
Konto-Nr. 444 2008
Sparda-Bank Hamburg
BLZ 206 905 00

Aufzeichnungen der Fernsehsendungen finden Sie hier.

 

3. Dezember 2008
Shell setzt ein Zeichen für die Kinderkrebs-Forschung

Die Deutsche Shell Holding GmbH übernimmt für drei Jahre Laborpatenschaften im Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg in Höhe von insgesamt 100.000,- €. Damit sichert Shell den Grundbetrieb der drei Großlabore und ermöglicht den weiteren Ausbau des Instituts.

Dr. Peter Blauwhoff, Country Chairman Shell Deutschland, übergab am 3. Dezember im Forschungsinstitut den Scheck an Prof. Dr. Martin Horstmann und Berndt Röder, Präsident der Hamburgischen Bürgerschaft und Kuratoriumsmitglied der Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg.

Zur Pressemeldung

v.l.n.r.: Prof. Dr. Martin Horstmann, Dr. Peter Blauwhoff, Berndt Röder

 

 

30. Oktober 2008
Europaweit unterwegs für die Kinderkrebsforschung

Genauso wie in der Forschung führen auch in der Werbung oft die außergewöhnlichen Ideen zum Erfolg. Der Transportunternehmer Henry Kolster wollte die Rückfläche seines neuen LKWs sinnvoll nutzen und hatte die Idee, damit in ganz Europa Werbung für das Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg zu machen. Es fiel ihm nicht schwer, die Fahrzeugwerk Bernard Krone GmbH, von der Idee zu überzeugen und so spendete diese die reflektierende Folie, die nun seit einer Woche den Laster schmückt. Eine tolle Idee und uns bleibt nur zu wünschen „Allzeit gute Fahrt!“.

Vielleicht begegnet Ihnen „unser“ Laster ja demnächst auf der Autobahn.

 

 

 

4. Juli 2008
Radeln gegen Krebs

Jan Bräkelmann, Student aus Oldenburg, hat eine ehrgeizige Idee: Er will Deutschland mit dem Rad umrunden und dabei Spenden sammeln für die Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg. Unterstützt und begleitet wird sein Projekt von studiVZ.
Am 14. Juli startet er in Hamburg. Weitere Stationen auf der insgesamt 3.500 km langen Tour sind Oldenburg, Bremen, Osnabrück, Münster, Köln, Mainz, Karlsruhe, Freiburg, Konstanz, München, Ingoldstadt, Nürnberg, Bamberg, Hof, Leipzig, Dresden, Dessau, Berlin und Lübeck.
Wer Lust hat, ihn ein Stück auf seiner Fahrt zu begleiten oder zu treffen, kann über studiVZ oder per E-Mail (janovagmx.net) Kontakt zu ihm aufnehmen.
Wer seine Aktion mit einer Spende unterstützen möchte, kann direkt auf das Konto der Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg bei der Hamburger Volksbank, BLZ 20190003, Kontonummer 555 55 07 unter dem Stichwort "Radeln gegen Krebs" spenden.

Jörg Arenz von Derby Cycle übergibt Jan Bräkelmann das gespendete Rennrad der Marke Focus.

 

 

13. Juni 2008
Olympus Europa Stiftung fördert die Erforschung von Zellteilungsstörungen bei Leukämien des Kindesalters

Eine zahlenmäßige Veränderung des Chromosomensatzes ist bei mehr als der Hälfte der akuten lymphatischen Leukämien des Kindesalters ein auffälliges Merkmal. Dies hat gravierende Störungen des zellulären Gleichgewichts zur Folge, die die bösartige Umwandlung einer Zelle auslösen und vorantreiben können. Da nahezu jedes Chromosom betroffen sein kann, kann man davon ausgehen, dass eine übergeordnete Störung in der Zellteilung die Ursache ist. Der zugrunde liegende Mechanismus ist bisher wenig erforscht. Seine Kenntnis könnte von großem Nutzen sein für gezielte vorbeugende oder therapeutische Maßnahmen.
Mit 14.050,- € für Sachmittel unterstützt die Olympus Europa Stiftung jetzt die Erforschung von Zellteilungsstörungen bei Leukämien des Kindesalters am Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg.

10. Juni 2008
Elterntreffen und Mitgliederversammlung der DLFH im Forschungsinstitut
Foto: Klaus Riddering

Rund 60 Elternvertreter aus 30 Mitgliedsvereinen begrüßten wir am 7. Juni anlässlich der diesjährigen Mitgliederversammlung der Deutschen Leukämie-Forschungshilfe (DLFH) im Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg.
Auf der Versammlung wurde der Vorstand der DLFH unter dem Vorsitz von Ulrich Ropertz in seinem Amt bestätigt. Der umfangreiche Jahresbericht gab einen guten Überblick über die wichtigen Aufgaben der DLFH und der Deutschen Kinderkrebsstiftung.
Der DLFH gehören 70 örtliche Eltern- und Fördervereine in ganz Deuschland, darunter auch die Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg, an. Bundesweit steht die DLFH betroffenen Familien mit kompetenter Beratung und Information zur Seite, leistet in finanziellen Notlagen Unterstützung durch den Sozialfonds, betreibt das Waldpiraten-Camp für krebskranke Kinder und deren Geschwister und fördert insbesondere im Bereich der Therapieoptimierungsstudien die Kinderkrebsforschung. Die jährlichen Treffen dienen dem Informations- und Erfahrungsaustausch und fördern die Vernetzung der Elterngruppen untereinander.
Dieses Jahr konnten wir das Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg präsentieren. In seinem Vortrag ging Prof. Horstmann auf die Entstehung des Instituts ein und stellte die wissenschaftliche Projekte vor. Bei einer Institutsführung konnten die Labore besichtigt werden.
Außerdem berichtete Dr. Kaatsch über die Kernkraftwerksstudie des Deutschen Kinderkrebsregisters und die Münchner Elterninitiative stellte ihr Projekt zur Koordination psychosozialer Krebsnachsorge (Kona) vor. Viele Gespräche bei sommerlichen Wetter rundeten die gelungene Veranstaltung ab.

 

19. Mai 2008
Willkommen auf unserer neuen Homepage!

Seit heute präsentiert sich das Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg mit einer neuen Homepage.  Diesen Internet-Auftritt haben wir der Agentur deepblue networks zu verdanken, die die Seiten von der Konzeption bis zur online-Schaltung kostenlos entwickelt hat. Wir möchten mit dieser Seite sowohl eine interessierte Öffentlichkeit, Spender und Förderer als auch Wissenschaftler ansprechen und hoffen, dass wir Ihnen allen gerecht werden und Sie uns häufig auf unserer Homepage besuchen. In den nächsten Wochen wird unsere Seite auch auf Englisch erscheinen.

Für Anregungen und Kritik sind wir dankbar und freuen uns auf Ihr Feedback!

1. Februar 2008
Stiftungsprofessur für Kinderkrebs-Forschung

Die von der Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. gestiftete Professur für Molekulare Hämatologie und Onkologie wurde zum 1. Februar 2008 mit Prof. Dr. Martin A. Horstmann besetzt.
Martin Horstmann leitet bereits seit der Eröffnung 2006 kommissarisch das Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg und hat hier eine aktive Forschergruppe aufgebaut. Jetzt hat er den Ruf auf die Stiftungsprofessur und damit offiziell die wissenschaftliche Leitung des Forschungsinstituts angenommen.
„Mit Professor Horstmann wurde der optimale Kandidat berufen. Wir sind davon überzeugt, dass sich mit diesem herausragenden Forscher die ambitionierten Ziele der Fördergemeinschaft im Bereich Forschung verwirklichen lassen. Wir freuen uns sehr, in Zusammenarbeit mit dem UKE nun innovative Wege in der Krebsforschung zum Wohle der Kinder beschreiten zu können“, erklärt Dr. Holger Iversen, 1. Vorsitzender der Fördergemeinschaft.
Die Forschungsaktivitäten von Martin Horstmann konzentrieren sich auf die Biologie akuter Leukämien des Kindesalters und auf grundlegende Mechanismen der genomischen Stabilität der Zelle. Darüber hinaus beschäftigen sich seine wissenschaftlichen Arbeiten mit der Signalübermittlung bei akuten Leukämien und malignen Tumoren. Ziel dieser Arbeiten ist es, ein neues Verständnis der molekularen Grundlagen von Krebserkrankungen zu schaffen, das in die Diagnose, risikoangepasste Behandlung und Prävention bei Kindern einfließen wird.
Auch Prof. Dr. Uwe Koch-Gromus, Dekan der Medizinischen Fakultät und UKE-Vorstandsmitglied, zeigte sich sehr erfreut über den erfolgreichen Abschluss dieses Berufungsverfahrens: „Die Stiftung der Professur ist ein weiteres Beispiel für die großartige Unterstützung, die die Fördergemeinschaft seit 1975 leistet. Damit wird die herausragende Position des UKE bei der Behandlung und Erforschung hochkomplexer Erkrankungen bei Kindern weiter gestärkt. Allen Spendern und Drittmittelgebern gilt unser herzlicher Dank.“